ICSS RUNDBRIEF Nr. 15, Januar-Februar 2005

SALESIANISCHE STUDIEN – WELTWEIT


Gegründet 1997 und zweimal jährlich herausgegeben von der Internationalen Kommission für salesianische Studien (ICSS) der Oblaten des hl. Franz von Sales

Inhalt:

Leitartikel: Vor 400 Jahren schrieb Franz von Sales den Brief über die Predigt


Salesianische Studien - Weltweit

 

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Vor 400 Jahren schrieb Franz von Sales
den Brief über die Predigt an André Frémyot


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Es ist bekannt, dass der 5. März 2004 der 400. Jahrestag der ersten Begegnung zwischen Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal gewesen ist. Weniger bekannt ist wahrscheinlich ein weiteres Jubiläum, das 2004 stattfand: der 400. Jahrestag des Briefes über den Dienst des Wortes, den Franz von Sales an Johannas Bruder André Fremyot (1573-1641), der kurz zuvor zum Erzbischof von Bourges ernannt wurde, geschrieben hatte.1 Die letzte Ausgabe des ICSS Rundbriefes (Nr. 14) befasste sich mit dem ersten Jubiläum. Diese Ausgabe möchte sich nun mit dem zweiten Jubiläum beschäftigen, das eine weitere Frucht darstellt, die aus der ersten Begegnung zwischen Franz und Johanna in der Fastenzeit 1604 in Dijon hervorging. Ich möchte mich bei diesen Überlegungen jedoch weniger mit dem Inhalt des immens wichtigen Briefes auseinandersetzen, sondern mehr mit den Umständen, aus denen heraus der Brief entstand. Es soll der Versuch gemacht werden, vom Empfänger dieses Briefes ein konkreteres Gesicht zu zeichnen.

Ein potentiellen Gegner wird zum Freund

In den größeren Städten Europas war es üblich, für die Dauer der Fastenzeit hervorragende Prediger einzuladen (eine der beiden wichtigsten Zeiten des Jahres für die Predigt – die andere ist der Advent). Der Eingeladene predigte mindestens drei Mal in der Woche, wenn nicht sogar täglich, ja manchmal sogar mehrmals am Tag. Unter den Städten gab es einen regelrechten Wettstreit bei der Suche nach wirklich guten Predigern. Dijon hatte nun das Glück, sich im Jahre 1604 Franz von Sales sichern zu können, den 37 Jahre alten französisch sprechenden Savoyarden und Fürstbischof von Genf, der im Exil in Annecy lebte. Seine Predigten in Paris im Jahre 1602 brachten Franz von Sales nicht nur in der Hauptstadt oder am Königshof, sondern in ganz Frankreich großes Ansehen. Es wurde daher vom Parlament der Stadt die Einladung an Franz von Sales ausgesprochen, während der Fastenzeit 1604 in Dijon zu predigen. Unter den Parlamentsmitgliedern befand sich auch der 31-jährige André Frémyot, ernannter Erzbischof von Bourges und Bruder der kürzlich verwitweten Johanna Franziska, Baronin von Chantal.
Franz von Sales seinerseits hatte einige gute Gründe, diese Einladung anzunehmen. Ein Grund war sein großes Interesse an einer Gründung der von Teresa von Ávila reformierten unbeschuhten Karmelitinnen in der burgundischen Hauptstadt. Diesen Grund versteht man am besten, wenn wir noch einmal auf den Aufenthalt des hl. Franz von Sales in Paris 1602 zurückblicken. Franz von Sales pflegte dort regen Kontakt mit einer Gruppe von Laien und Klerikern, deren Bestreben es unter anderem war, den teresianischen Karmel nach Frankreich zu bringen. Teresas „Sendungsauftrag“ für ihren Karmel war nämlich ein offenes Bekenntnis dazu, dass das Leben des Gebetes und der genauen Beobachtung der Ordensregel ein wirksames Gegenmittel gegen die Angriffe auf die Kirche darstellt, die in Frankreich damals von den Hugenotten geführt wurden (Weg der Vollkommenheit, Kap. 1). Daher hatte für all jene, die sich nach den kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Hugenotten für eine Erneuerung des Katholizismus in Frankreich einsetzten, die Einladung an den teresianischen Karmel erste Priorität. Franz von Sales wurde von dieser Gruppe dazu beauftragt, bei Papst Clemens VIII. die Erlaubnis einer Neugründung des Karmels in Paris zu erwirken.
Ein anderer Grund, diese Einladung anzunehmen, bestand darin, dass König Heinrich IV. dem gerade erst ernannten Erzbischof von Bourges gewisse kirchliche Pfründe aus dem Kanton Gex, der ein Teil der Diözese des hl. Franz von Sales war, schenkte, dabei jedoch vergaß, dass er diese Pfründe bereits der Diözese Genf überlassen hatte. In dieser Angelegenheit schien sich daher zwischen den Diözesen ein Rechtsstreit anzubahnen. Für Franz von Sales waren jedoch solche öffentlichen Streitigkeiten unter Klerikern skandalös. Während eines Aufenthaltes in Dijon würde sich für ihn sicher eine günstige Gelegenheit ergeben, das Problem mit dem Erzbischof André Frémyot, der bis dahin mit Franz von Sales nicht bekannt war, unter vier Augen, von Angesicht zu Angesicht und in freundschaftlicher Weise zu besprechen. Bei dieser Gelegenheit machte sich Franz von Sales aus einem potentiellen Gegner einen dauerhaften Freund.
André schob sehr schnell seine Konflikte mit Franz von Sales beiseite und entpuppte sich zu einem hervorragenden Gastgeber, der seinen Gast mit Aufmerksamkeiten überhäufte. Als gebürtiger Dijoner wurde er für Franz von Sales zu einer unschätzbaren Quelle an Hilfe und Informationen. Franz hielt seine Fastenpredigten in Sainte-Chapelle, einer wunderschönen gotischen Kirche, die direkt an den früheren Palast der Herzöge von Burgund angrenzte und eines der berühmtesten Gotteshäuser im mittelalterlichen Frankreich darstellte (das Gebäude wurde während der französischen Revolution zerstört). Als Franz dort am Freitag nach Aschermittwoch, dem 4. März 1604, die Kanzel bestieg, um seine erste Predigt zu halten, erblickte er eine junge Witwe, die ihm gegenüber saß und seinen Worten sehr aufmerksam lauschte. Später fragte Franz seinen Gastgeber, wer denn diese Frau sei, und André war erfreut, sie ihm als seine Schwester vorstellen zu können.


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Wer war André Frémyot?

Franz wurde einmal als jemand beschrieben, der „mehr Freundschaften pflegte, als menschlich möglich schien“, so dass er „Freundschaft atmete“2. Unter jenen, die diese Freundschaft genossen, war André Frémyot. Wie schon erwähnt, siegte bei André der Versuch des hl. Franz von Sales, die Probleme um die Region Gex nicht vor Gericht sondern persönlich und unter vier Augen zu bereinigen. Diese Initiative des hl. Franz von Sales wurde von André mit Sicherheit in gleicher Weise erwidert, so dass Franz von Sales André später als Menschen von „unbefangener Güte des Geistes und des Herzens“ (OEA 12,327; DASal 6,50) beschrieb. Ein Brief vom 5. Oktober 1604 an Andrè selbst offenbart wie alles, was Franz über ihn zu anderen Gelegenheiten äußerte, die persönliche Zuneigung des Heiligen und die Tiefe und Herzlichkeit seiner brüderlichen Freundschaft. Wer war nun André Frémyot, dem Franz von Sales zum ersten Mal in der Fastenzeit 1604 begegnete?
André wurde am 26. August 1573 in Dijon geboren. Er war der einzige Sohn von Bénigne Frémyot, Herr von Thostes, einer der bedeutendsten französischen Adeligen seiner Zeit. Während der Religionskriege unterstützte Bénigne mit ganzer Kraft die Kirche und den König. Er musste auf Grund seiner unbedingten Loyalität einige Male unter den Repressalien der Hugenotten leiden. Als sein Sohn André von den feindlichen Kräften als Geisel genommen wurde und diese damit drohten, den Sohn zu töten, es sei denn, Bénigne, der gerade im Exil weilte, wechsle die Seiten, gab dieser zur Antwort: „Es ist besser, wenn mein Sohn unschuldig stirbt, als dass sein Vater als Verräter leben muss.“ Beide, Vater und Sohn, wurden enge Freunde des hl. Franz von Sales. In deren Haus in Dijon wurde Franz zum ersten Mal Johanna vorgestellt.
Andrés erster Hauslehrer war Claude Robert (1564-1636), Generalvikar und Archediakon von Langres und Autor der Originalausgabe der Gallia Christiana, dem ersten umfassenden Werk über die Geschichte der französischen Bischöfe. André erhielt ebenso wie Franz von Sales den Doktor der Rechtswissenschaften an der Universität von Padua. Bei seiner Rückkehr nach Dijon wurde er Ratsmitglied des Parlaments von Dijon, bevor er die kirchlichen Güter erbte, die der König seinem Vater anbot, die letzterer jedoch nicht nutzen konnte. 1595 wurde André Abt in commendam des Augustinerklosters von Saint-Étienne de Dijon. Infolge empfing er die niederen Weihen und das Subdiakonat. Noch als Subdiakon wurde er 1603 von Papst Clemens VIII. zum Erzbischof von Bourges ernannt – ein Bischofssitz, der ihm wahrscheinlich schon seit 1595 oder 1596 vorbehalten war.
Am 6. Dezember 1603 wurde André in Paris geweiht. Am 24. Dezember desselben Jahres nahm er durch einen Bevollmächtigten Besitz von seiner Diözese. Die Freundschaft des hl. Franz von Sales mit André war dergestalt, dass dieser bei dessen Erster Heiligen Messe in Sainte-Chapelle in Dijon am Gründonnerstag, den 15. April 1604 als Diakon assistierte. Damals war es nicht erlaubt, am Gründonnerstag mehr als eine Heilige Messe zu feiern, daher empfing Franz von Sales an diesem Tag die Kommunion von André. Es dauerte dann noch ein halbes Jahr – nämlich bis zum 24. Oktober 1604 – bis André seine Diözese feierlich übernahm, oder, wie Franz von Sales es ausdrückte, „zu seiner Herde ging“ (OEA 12,325; DASal 12,49). Da es Franz von Sales nicht möglich war, die Arbeit seiner Diözese zu verlassen und zu diesem Anlass die lange Reise nach Bourges zu unternehmen, schrieb er seinem Freund einen Brief, um ihm alles Gute zu wünschen und ihm einige Ideen über die „Pflichten unseres gemeinsamen Berufes“ (OEA 12,327; DASal 6,50) als Bischöfe mit auf dem Weg zu geben, unter denen an erster Stelle die Predigt steht – eine uralte kirchliche Lehrmeinung, die auf dem Konzil von Trient wiederholt wurde. Dies sind die äußeren Umstände, aus denen heraus der „Brief über die Predigt“ entstand.


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Der Brief: Gespräch und Besuch unter Freunden

Briefe wurden in den Tagen des hl. Franz von Sales hoch geschätzt. Briefeschreiben stellte eine literarische Kunstform dar. Diese Praxis des Briefeschreibens hatte in der Renaissance zur Folge, dass eine Menge theoretischer Werke in Lateinischer Sprache – die internationale Sprache der damaligen Zeit – entstanden, in denen genau erklärt und beschrieben wurde, was Briefe sind und wie man sie zu schreiben hat. Diese Werke bauten auf die mittelalterliche Tradition der ars dictaminis (Brieflehre) auf. Die Humanisten der Renaissance fügten dieser Tradition mit der Wiederentdeckung der Briefe von Autoren der klassischen Antike ein wichtiges Element hinzu.
An erster Stelle unter den Autoren der Renaissance, die Schriften über das Briefeschreiben verfassten, steht der holländische christliche Humanist Desiderius Erasmus (ca. 1469-1536), der folgende Definition über den Brief von den Griechen übernahm: „Ein Brief ist ein Gespräch zwischen zwei abwesenden Personen.“ Erasmus erklärt weiter, dass „Gespräch eine vertraute Rede [bedeutet] … so dass sich der Brief kaum wesentlich vom normalen Gespräch des Alltags unterscheidet … Der Stil des Briefes soll daher einfach und sogar ein wenig sorglos sein, im Sinne einer gelehrten Sorglosigkeit“ (zitiert nach Stewart und Wolfe, 21). Wie viele seiner Zeitgenossen schrieb auch Erasmus sowohl an Freunde als auch an Unbekannte, um mit diesen eine Beziehung aufzubauen oder zu festigen. Während seines Studiums am Jesuiten-Collège von Clermont in Paris lernte Franz von Sales diese Kunst des Briefeschreibens von der Schrift des Erasmus De conscribendis epistolis (Über das Schreiben von Briefen), oder von einer Abschrift, die sich nahe an dieses Werk anlehnte.
Tatsächlich führte Franz von Sales in seinem Brief an André deren Gespräch über den Dienst für Gott und der Kirche fort, das sie in Dijon begonnen hatten, wie Franz am 7. Oktober 1604 in einem Brief an Andrés Vater erklärte (OEA 12,327; DASal 6,50). Eine typisch salesianische Ergänzung zur allgemeinen Lehre des Briefes als Gespräch finden wir dann in einem Brief vom 14. Oktober 1604 an Frau von Chantal. Dort schreibt er vom „Besuch“ mit Hilfe des geistlichen Briefes (OEA 12,369; DASal 5,66). Damit sind Briefe der geistlichen Freundschaft aus Sicht des hl. Franz von Sales nicht nur Mittel des Gespräches, sondern heilige Begegnungen, die teilhaben am ursprünglichen salesianisch-biblischen Mysterium der Heimsuchung.3
Dieser Brief über die Predigt des hl. Franz von Sales an André diente also auch dazu, deren Freundschaft zu nähren und zu stärken, eine Freundschaft, die „auf Jesus Christus“ und auf ihrer „gemeinsamen Berufung“ gegründet ist (OEA 12,327; DASal 6,50).
Für Erasmus gibt der vertraute Brief auch Einblick in die Beziehung zwischen dem Schreiber und dem Empfänger. Einige besondere Einsichten können daher aus dem Brief von Franz von Sales an André gewonnen werden, wenn man ihn einmal im Blick auf deren Beziehung liest. Hier nur drei Beispiele:
1. Ein bekannter und häufig zitierter Satz dieses Briefes lautet: „Man hat gut reden, aber das Herz spricht zum Herzen, die Zunge spricht nur zu den Ohren“ (OEA 12,321; DASal 12,46). Dieses Prinzip des Herzens bezieht sich nicht nur auf die salesianische Art der Predigt, sondern setzt vor allem und zuerst die Qualität des Gespräches und des Besuches fort, die dieser Brief aufzeichnet.
2. Franz von Sales bezeichnet die Predigt ausdrücklich als „Wort der Versöhnung (2 Kor 5,19)“ (OEA 12,325; DASal 12,49). Dieser Satz ist eine klare Resonanz auf seine Freundschaft mit André, die mit der Versöhnung im Streit über den Kanton Gex begann.
3. Schließlich bemerkt Franz von Sales am Ende des Briefes, dass er „nie am Altar [steht], ohne Sie [André] Unserem Herrn zu empfehlen“ (ebd.). Diese Aussage ist vor allem im heurigen „Jahr der Eucharistie“ eine ergreifende Erinnerung daran, dass für Franz von Sales wahre Freundschaft nicht vom sakramentalen Leben und der Gemeinschaft der Heiligen zu trennen ist.


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Auf das Besondere achten

Durch die Betonung der allgemeinen Bedeutung des „Briefes über die Predigt“ wird manchmal die Besonderheit seiner historischen Zusammenhänge und seines Schreibers und Empfängers etwas verschleiert. Die Beachtung und Sorge für die Menschen in ihrer besonderen Situation war aber ein typisches Kennzeichen des seelsorglichen Wirkens des hl. Franz von Sales. Er passte sich stets an die konkreten Bedürfnisse der Menschen an. John K. Ryan beschreibt sehr gut diese Besonderheiten, die gerade diesen „Brief über die Predigt“ auszeichnen und auf die wir ebenso achten sollten:
„Es ist sehr einfach, diesen jungen Mann zu der Zeit zu beschreiben, in dem Franz von Sales ihm diesen Brief schrieb. 31 Jahre alt, der Sohn eines berühmten Vaters und Erbe von Wohlstand und Ansehen. Er wurde dazu auserwählt, Bischof eines großen französischen Bischofsstuhls zu werden, ohne jede Erfahrung, ohne jede priesterliche Ausbildung und vielleicht sogar ohne besondere Neigungen für diesen Beruf. Die vielen Monate zwischen seiner Ernennung, seiner ersten Heiligen Messe und der feierlichen Übernahme des Bischofssitzes in seiner Diözese sind bezeichnend für seine Geisteshaltung wie für das übliche kirchliche Prozedere im Frankreich des 17. Jahrhunderts … Der Brief zeigt deutlich, wie sehr der hl. Franz von Sales seinem Freund nicht nur bei der Predigt, sondern auch auf andere Weise helfen will, und er offenbart, wie klar Franz von Sales Frémyots Grenzen, dessen angeborenen Begabungen und die besonderen Gefahren sah, denen er ausgesetzt sein werde.“ (7)
Andrés weitere Karriere mag diese „Mehrdeutigkeit der Berufung“ fortführen, die für Franz von Sales (und andere) schon im Jahr 1604 klar war. Es mag sein, dass André tatsächlich keine wirkliche Neigung zum Priestertum hatte, trotzdem wird seine Amtszeit als Erzbischof von Bourges als „sehr aktiv“ bewertet (Bergin, 627). Er wurde vor allem für sein karitatives Engagement bekannt und ließ in seiner Erzdiözese die wichtigsten neuen und reformierten Ordensgemeinschaften errichten, wie etwa die Kapuziner, Augustiner, Minoriten, Karmeliten und die Heimsuchung. Politischer Druck zwang ihn 1621 zum Rücktritt von seinem Bischofssitz. Trotzdem spielte André bis zu seinem Tod 1641 in der Kirche Frankreichs weiterhin eine wichtige Rolle. Unter anderem wirkte er als Richter beim ersten Prozess zur Seligsprechung des hl. Franz von Sales.
Gleichzeitig gibt es aber ebenso Beweise dafür, dass André nicht immer das war, was er sein hätte können und auch sollen. Aufgrund einer fast tödlichen Erkrankung im Jahre 1624 vollzog nämlich André eine innere Umkehr, in dem er Gott bat, ihm noch ein paar Jahre zu gewähren, damit er sein Leben in die richtigen Bahnen lenken könne. Die Vorsätze, die er sich damals vornahm, sind sehr aufschlussreich: er versprach immerwährende Keuschheit, eine Pilgerreise nach Loreto und weiter nach Rom, um im Heiligen Jahr 1625 den vollkommenen Ablass zu erhalten, und die tägliche Feier der Heiligen Messe. Im Jahr 1604 war es Franz von Sales, der André dazu zu ermutigte, seine Begabungen auszubauen und seine Schwächen zu überwinden. Zwei Jahrzehnte später erhielt André an einem weiteren Wendepunkt seines Lebens die geistliche Begleitung und Stütze, die er für seine Vorsätze brauchte, von seiner Schwester Johanna Franziska, wie ihre Briefe an ihn aus dieser Zeit beweisen.4

***

Der 400. Jahrestag dieses außergewöhnlichen „Briefes über die Predigt“ lädt uns dazu ein, diesen Brief im Licht der Besonderheit der freundschaftlichen Beziehung zwischen Franz und André neu zu entdecken. Mögen diese Überlegungen eine Hilfe beim Lesen und Entdecken dieses reichen Dokumentes aus dem salesianischen Erbe sein. JFC

Anmerkungen

1. Den vollständigen Text des Briefes siehe: OEA 12,299-325; DASal 12,29-49. Diese Überlegungen gründen auf folgende Quellen, auf die nicht näher hingewiesen wird außer bei Zitaten: J. Bergin, The Making of the French Episcopate 1589-1661 (New Haven: Yale Univ. Press, 1996), 218, 231, 297, 304- 5, 422, 627; B. Diefendorf, From Penitence to Charity: Pious Women and the Catholic Reformation in Paris (New York: Oxford Univ. Press, 2004), 95-96, 103; V. Mellinghoff-Bourgerie, François de Sales (1567- 1622): Un homme de lettres spirituelles (Geneva: Droz, 1999), 159-67; J. K. Ryan, Einleitung zu seiner Übersetzung von St. Francis de Sales, On the Preacher and Preaching (Chicago: H. Regnery Co., 1964), 3-17; A. Stewart and H. Wolfe, Letterwriting in Renaissance England, exh. cat. ( Washington , D.C. : Folger Shakespeare Library, 2004), 21-22; E. Stopp , Madame de Chantal: Portrait of a Saint (Westminster, Md.: Newman Press, 1963), 52-54, and A Man to Heal Differences: Essays and Talks on St. Francis de Sales (Philadelphia: Saint Joseph’s Univ. Press, 1997), 176-77.
2. T. McGoldrick, The Sweet and Gentle Struggle: Francis de Sales on the Necessity of Spiritual Friendship (Lanham, Md.: Univ. Press of America, 1996), Einleitung (ohne Seitenzahl).
3. A. Pocetto bringt diese wichtige Anmerkung in seinem Essay “Freedom to Love: A Close Reading of Francis de Sales’s Letter of 14 October 1604 to Jane de Chantal.”
Dieser Beitrag wir im ICSS-Band Human Encounter in the Salesian Tradition veröffentlicht werden.
4. Vgl. Sainte Jeanne de Chantal, Correspondance, Tome II, 1622-25, hg. v. Schw. Marie-Patricia Burns, VHM. (Paris: Cerf, 1987), 330, 493-99.


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SALESIANISCHE STUDIEN WELTWEIT



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ICSS

Bericht über den Stand des ICSS Projektes

Die Beiträge, die für das Buch Menschliche Begegnung in salesianischer Tradition eingesandt wurden, werden derzeit von den Mitgliedern von ICSS überprüft. (Dieses Buch wird von ICSS finanziell gefördert und veröffentlicht, um an den 400. Jahrestag der Erstbegegnung von Johanna Franziska von Chantal und Franz von Sales zu erinnern.) Nach dieser Überprüfung wird mit der Arbeit an der Veröffentlichung begonnen werden. Nach der Veröffentlichung wird das Buch durch das De Sales Resources and Ministries Center und durch den Franz Sales Verlag vertrieben werden. Weitere Details dazu werden folgen. ICSS bedankt sich schon jetzt ganz herzlich beim De Sales Resource and Ministries Center und dem Franz Sales Verlag für deren Bereitschaft, diesen unschätzbaren Dienst der Verbreitung dieser Publikation zu übernehmen.

April 2005: ICSS Treffen

Vom 14. – 18. April 2005 findet ein Treffen der ICSS-Mitglieder im Generalat in Rom statt. Entsprechend dem Brief des Generaloberen und des Generalrates an die Höheren Oberen der Kongregation zum Thema „Restrukturierung: Gegenwärtige Gedanken und Entscheidungsfindung“ sowie dem Treffen der Höheren Oberen im Sommer 2004 geht es bei diesem Treffen vor allem um die Zukunft von ICSS. Ergebnis dieses Prozesses soll ein Vorschlag für die weitere Arbeit von ICSS sein, der dann beim Generalkapitel 2006 präsentiert werden soll.

2005-2006: Unterstützungsanträge

Während dieses Treffens von ICSS in Rom sollen auch die Unterstützungsanträge diskutiert werden. Aus diesem Grund ist der Abgabetermin für solche Anträge in diesem Jahre um einen Monat auf den 1. April 2005 vorgezogen worden. Antragsformulare stehen auf der ICSS-Webseite www.franz-von-sales.de oder www.desales.edu/salesian zum Download bereit und sollten am besten als E-Mail-Anlage im Word-Format eingereicht werden.

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Region Asien

Neugründung der Sales-Oblaten

Mit einstimmigem Beschluss des Generalrates und auf Empfehlung des Generaloberen P. Lewis S. Fiorelli haben die Sales-Oblaten im Januar 2005 mit einer Neugründung auf den Philippinen begonnen. P. Josef Költringer, der bereits in Indien ausgezeichnete Arbeit geleistet hat, erklärte sich zu dieser neuen Aufgabe bereit. Vorarbeit dazu leistete der Oblate und Bibelwissenschaftler P. Anthony Ceresko, der seit einigen Jahren auf den Philippinen Exegesevorlesungen hält. Die Niederländische Provinz stimmte großzügig zu, diese Gründung mindestens bis zum Generalkapitel 2006 finanziell zu unterstützen. Wie es auch unser Heiliger Vater bereits zum Ausdruck brachte, ist der missionarische Geist nicht vom christlichen Geist zu trennen. Dies galt ebenso für die Kongregation der Sales-Oblaten von allem Anfang an.

Missionare des hl. Franz von Sales: Die „Fransalians“

Auf ihrem letzten Generalkapitel begannen die Missionare des hl. Franz von Sales mit einem Vier-Jahresprogramm der salesianischen Erneuerung. Eines der Ziele dieses Planes, der vom Kapitel beschlossen wurde, sieht vor, dass sich die einzelnen apostolischen Gemeinschaften der Kongregation „zu Besinnungstagen treffen, bei denen man sich mit der Spiritualität des hl. Franz von Sales befassen soll.“ Ein eigenes Komitee, bestehend aus P. Devasia Manalel MSFS, P. Armind Nazareth MSFS und Antony Mookenthottam MSFS, erarbeitete drei Broschüren mit dem Titel „Besinnungstage mit Franz von Sales“. Diese sollen ein Hilfe bei diesen Besinnungstagen sein. Diese Broschüren, die in Bangalore, Indien, erschienen sind, enthalten insgesamt 36 salesianische Themen, die aufeinander aufbauen. Zu jedem Thema werden Schriftlesungen vorgeschlagen sowie – wenn dies möglich war – passende Texte aus der Kirchengeschichte; dazu ein salesianischer Beitrag zur persönlichen und gemeinschaftlichen Reflexion und ein Abschnitt für eine Bewertung und für persönliche Entschlüsse. Die Broschüre für July 2002-April 2003 erklärt die Bedeutung des Namens „Fransalians“ folgendermaßen: „Fransalians bezeichnet alles, was die Missionare des hl. Franz von Sales betrifft, ihre Tätigkeiten und alle Belange der MSFS heute und in Zukunft. Fransalians beschränkt sich auf diese Bereiche und es ist völlig falsch, diesen Begriff für salesianische Spiritualität zu verwenden“ (12-13).

Es gibt eine wachsende Anzahl an Webseiten, die über die Fransalians berichten. Ihre offizielle Webseite ist www.fransalians.com. Es gibt allerdings auch einige sehr interessante Einzelseiten. Da ist z. B. die Seite www.charisbhavan.org/ über das Charis Bhavan Retreat Center, oder eine Seite über eine Schule der MSFS in Neu Delhi: www.sfsdelhi.com/ oder die Jan Vikas Society in Mumbai (Bombay): www.mermierbalashram.org/. Eine sehr interessante Seite ist www.rcclud.iway.na/. Diese Seite informiert über die pastorale Arbeit in Lüderitz, Namibia, wo der Sales-Oblate Jan Bokern OSFS und der MSFS-Priester P. Joseph Kunjaparambil MSFS zusammenarbeiten. All diese Seiten sind auf der ICSS-Internetseite www.franz-von-sales.de unter „Sales-Links“ gesammelt.

P. Mookenthottam MSFS hat kürzlich folgendes Buch veröffentlicht: Saint Francis de Sales: A Formative Biography (Der heilige Franz von Sales: eine Biografie zum Weiterdenken) (Bangalore: SFS Publications, 2003). Wie sein Titel bereits andeutet ist es das Ziel des Autors, nicht nur Informationen weiterzugeben, sondern auch dazu anzuregen, die salesianische Spiritualität zu leben. Jedes Kapitel enthält daher auch einen kurzen Abschnitt mit dem Titel „Gedanken zum Nachdenken“, um dieses Ziel zu erreichen. Dieses Buch ist im De Sales Resources and Ministries Center unter www.desalesresource.org/ erhältlich.

ICSS möchte die Gelegenheit nutzen, an dieser Stelle ihren Dank an alle Fransalians zum Ausdruck zu bringen, besonders an P. Mookenthottam und Antony Kolencherry, für ihr jahrelange begeisterte und treue Mitwirkung an der Verbreitung der salesianischen Spiritualität, unter anderem durch ihre Zeitschrift Indian Journal of Spirituality und zahllose andere Veröffentlichungen.

Don Bosco Salesianer

Die Indische „Association of Salesians in Social Communications Ministry“ (Verband der Salesianer im Dienst der sozialen Kommunikationsmittel), bekannt als BOSCOM-India, traf sich vom 4.-6. November in Neu Delhi zu ihrer 6. Generalversammlung. Das Thema der Versammlung lautete „Die Jugend durch Meinungsbildung leiten“. Das Thema war eine Reaktion auf die indische katholische Bischofskonferenz, die erneut auf die Bedeutung der Medien in der Seelsorge hingewiesen hatte. Im Schlussdokument von BOSCOM-India wird darauf hingewiesen, „dass die Kirche den jungen Menschen für Kommunikation und kreativen Ausdruck zu wenig Raum gibt.“ Weiter heißt es: „Da heute die Jugend von den Medien oftmals als bloße Konsumenten und Ziel der Ausbeutung benutzt werden, wollen wir ihnen helfen, kritische Nutzer der Medien zu werden. Wir wollen ihnen helfen, in dem wir ihnen ein Forum für kreativen Ausdruck zu Verfügung stellen. Wir suchen junge Talente und bilden sie aus, damit sie in den Medien zu aktiven Spielern werden können.“ Der Verband verpflichtete sich dazu, „der Jugend eine Stimme zu verleihen und sie darin zu unterstützen, sich eine Meinung zum Leben, zur Gesellschaft und zur Kirche zu bilden.“ Die Arbeit von BOSCOM für die sozialen Kommunikationsmittel spiegelt die Betonung und die Sicht des hl. Franz von Sales über die Heilige Dreifaltigkeit als Gott der Kommunikation wider.

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Region Südamerika

Auf der Internetseite von ICSS www.franz-von-sales.de gibt es seit einiger Zeit eine wunderschöne salesianische Bildergalerie, die von P. Valdir Formentini OSFS zusammengestellt wurde. Unter dem Titel „Franz von Sales in der Kunst“ sind verschiedene Bilder in Farbe und Schwarz/Weiß von Franz von Sales und seinem Leben zu sehen, ebenso Statuen, Glasfenster, Reliquien und salesianische Orte. Diese Bildersammlung ist auch als CD-Rom bei P. Formentini OSFS erhältlich: E-Mail: pvformentini@libello.com.
In der Südamerikanischen Region der Sales-Oblaten wurden einige salesianische Schriften in Spanisch bzw. Portugiesisch veröffentlicht:
A ALEGRIA abre o coração. 366 vezes Francisco de Sales: Für jeden Tag des Jahres ein Wort des hl. Franz von Sales.
Außerdem Postkarten über die „Salesianischen Tugenden“ sowie ein salesianischer Kalender 2005. Auch das Gebet zur Seligsprechung von P. Alois Brisson wurde so aufbereitet und veröffentlicht, dass nicht nur die Sales-Oblaten sondern auch die Bevölkerung für die Seligsprechung beten kann.
Die Sales-Oblaten dieser Region haben außerdem eine neue Webseite eingerichtet: www.osfs.e1.com.br

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Französische Provinz

Die jährliche salesianische Tagung, die unter der Schirmherrschaft von RES (Recherches et Ètudes Salésiennes) abgehalten wird, fand 2004 in Annecy le Vieux statt. Die Tagung befasste sich mit dem Thema „Alle sind berufen, mit Franz von Sales und Johanna von Chantal glücklich zu sein). Einige Mitglieder von RES sind in der Verbreitung der salesianischen Spiritualität sehr aktiv. Hier nur ein Ausschnitt: Marc Boutantin, ein Student in St. Bernard, der ersten Oblatenschule in Troyes, hielt eine Tagung zum Thema „Franz von Sales und die Gottesmutter Maria“ ab. Schw. Thérèse-Dominique Poignant OSFS ist die Leiterin einer salesianischen Gruppe, die unter dem Namen „Chemin salesien“ (Der salesianische Weg) bekannt ist. Diese Gruppe trifft sich einmal im Monat. Eine andere Oblatin, Schw. Hélène-Bernard Touvet OSFS, leitet eine Gruppe von etwa 30 Laien, die über Leben und Lehre des hl. Franz von Sales lernen wollen. Jacques Hennequin veranstaltete eine Tagung für die Töchter des hl. Franz von Sales in der Heimsuchung von Metz zum Thema „Der Heilige Geist in den Werken des hl. Franz von Sales“. P. Jean Gayet OSFS setzte seine monumentale Arbeit fort, die Annecy-Ausgabe der Werke des hl Franz von Sales auf CD-Rom zu veröffentlichen. Er hat nun schon 16 Bände der Annecy-Ausgabe fertig. Noch im Jahre 2005 sollen diese Bände auf der ICSS-Webseite www.franz-von-sales.de unter dem Link „Franz von Sales online“ zugänglich gemacht werden. Wir sind P. Gayet zu großem Dank verpflichtet, dass er sich für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt hat. Die CD-Rom ist schon jetzt für salesianische Wissenschaftler äußerst hilfreich.

Dr. Hélène Bordes, ehemalige Vorsitzende von RES, schrieb einen Beitrag für das ICSS-Buch Menschliche Begegnung in salesianischer Tradition, in dem an den 400. Jahrestag der Erstbegegnung von Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal erinnert wird. Der jetzige Sekretär von RES, Philippe Legros, veröffentlichte im französischen Don Bosco Verlag ein Buch über salesianische Pädagogik, außerdem hielt er einen Vortrag in Mulhouse über die zarten Saiten der Seele im Denken des hl. Franz von Sales und schrieb ebenso einen Beitrag für das ICSS-Buch.

Am 29. November 2004 verteidigte Lauren Lecomte in ausgezeichneter Weise seine Doktorarbeit an der Sorbonne. Er erhielt dafür die höchste Auszeichnung (mention trés honorable et félicitations unanimes du jury). Thema seiner Doktorarbeit war die Architektur aller Klöster und Kirchen der Heimsuchung in Frankreich während der Zeit des Absolutismus. Der Hauptbeitrag dieser Arbeit für die salesianischen Studien besteht darin, dass es die Rolle des hl. Franz von Sales bei der Erstellung eines architektonischen Grundplanes für alle Heimsuchungsklöster aufzeigt, der in das Gebräuchebuch aufgenommen wurde. Außerdem erarbeitete Lecomte kurze historische Darstellungen über sämtliche Heimsuchungsklöster sowie deren Oberinnen und Schwestern, die für den Bau bzw. die Anfertigung der Pläne zuständig waren.


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Deutscher Sprachraum

Österreichisch-Süddeutsche Provinz

St. Anna – Wien: Die Annakirche im Zentrum Wiens hat seit 2004 unter der Leitung von P. Georg Dinauer OSFS ein eigenes spirituelles Angebot mit dem Titel „Manna“: Meditieren, Annehmen, Nachspüren, Neu orientieren, Aufbrechen. In diesem Programm sind auch salesianische Angebote enthalten:
Am 19. Oktober 2004 hielt Provinzial P. Konrad Haußner OSFS einen Vortrag zum Thema „Christlich leben – wie geht das? – Frömmigkeit nach der Philothea des hl. Franz von Sales.“
Am 30. November 2004 fand der Vortrag von P. Herbert Winklehner OSFS zum Thema „Der Weg der kleinen Schritte – Tugenden bei Franz von Sales“ statt und am 18. Januar 2005 der Vortrag von Schw. Johanna-Birgitta Kaltseis OSFS zum Thema „Das Gottesbild bei Franz von Sales ... beleuchtet anhand einiger Bibelgestalten.“ Am 15. Februar 2005 sprach
P. Thomas Günther OSFS zum Thema „In der Sache klar und eindeutig, in der Art und Weise aber immer mitfühlend“. Weitere Vorträge sind in Planung:
Schw. Agnes Theresia Furian OSFS: „Die salesianische Tugend Herzlichkeit“; Termin: 15. März 2005.
P. Thomas Vanek OSFS: „Die salesianischen Tugenden Gleichmut, Gelassenheit, Indifferenz: Ein seltsamer Weg zur größeren Freiheit“, Termin: 19. April 2005
Nähere Informationen über die Angebote in St. Anna bietet die Internetseite www.annakirche.at. Dort wird auch über die salesianischen Gesprächsgruppen informiert, die von P. Josef Bürstlinger OSFS und P. Maximilian Hofinger OSFS regelmäßig angeboten werden.

Salesianisches Zentrum: Mit der Entscheidung zum Umbau des Salesianums Rosental in Eichstätt wurde auch das „Salesianische Zentrum“ eingerichtet, in dem Gruppen bis zu 10 Personen die Möglichkeit zur Beschäftigung mit der salesianischen Spiritualität gegeben werden soll. Der Leiter des Zentrums ist seit 1. September 2004 P. Herbert Winklehner OSFS. Es gibt auch schon erste salesianische Angebote: Ab Dezember wird jeden Donnerstag Abend ein salesianischer Gesprächskreis unter der Leitung von P. Thomas Vanek OSFS angeboten. Von 29. April bis 1. Mai 2005 wird zu salesianischen Kurz-Exerzitien (Thema: „Ich bin nichts so sehr als Mensch“), und vom 13. – 20. Juli 2005 zu salesianischen Einzelexerzitien (Thema: „Du führst mich hinaus ins Weite“) mit abendlichen Radrundfahrten im Naturpark Altmühltal eingeladen. Die aktuellen Informationen über das Salesianische Zentrum findet man unter der Internetseite www.salesianum-rosental.de.

Brisson: P. Herbert Winklehner OSFS erstellte kürzlich eine neue Internetseite über P. Brisson: www.franz-sales-verlag.de/brisson. Auf dieser Seite soll die Milleniumsausgabe der Werke P. Brissons, die von P. Roger Balducelli OSFS herausgegeben wurde, zugänglich gemacht werden.

Salesianische Weggemeinschaft: Die Gruppe salesianisch interessierter Laien „Salesianische Weggemeinschaft“ beschäftigte sich ein Wochenende lang intensiv mit dem Thema „Beten mit Franz von Sales“. P. Herbert Winklehner OSFS wurde eingeladen, dazu einige Impulse und Hintergrundinformationen zu geben. Die Leitung der Salesianischen Weggemeinschaft haben Br. Hans Leidenmühler OSFS und Schw. Johanna-Brigitta Kaltseis OSFS.

Salesianisches Besinnungswochenende: Von Freitag, 10. Dezember 2004 bis Sonntag 12. Dezember 2004, fanden im Exerzitienhaus in Passau, Bayern, salesianische Besinnungstage statt. Unter der Leitung von P. Benedikt Leitmayr OSFS ging es dabei um das Thema „Mit Franz von Sales durch den Alltag meines Lebens“.

Salesianisches Institut: P. Franz Wehrl, Leiter des Salesianischen Institutes in Eichstätt, hat eine Anzahl wissenschaftlicher Beiträge mit salesianischem Inhalt, die bisher nur schwer oder gar nicht zugänglich waren, unter der Reihe „Salesianische Texte“ herausgegeben. Eine genaue Liste sowie Bestellmöglichkeiten finden sich im Internet unter: http://www.salesianum-rosental.de/salinst_artikel.htm. Mehr Informationen über das Salesianische Institut und die salesianische Bibliothek finden sich unter www.salesianum-rosental.de oder unter der Liste „Bibliotheken“ auf der ICSS-Webseite www.franz-von-sales.de

Doktorarbeit: P. Thomas Günther OSFS hat mit seiner Doktorarbeit an der Universität Wien begonnen. Er beschäftigt sich mit der Entwicklung des Kirchenbildes im Laufe des Lebens des hl. Franz von Sales. Als Arbeitstitel hat er sich gewählt: „Ekklesiologie im Werden bei Franz von Sales“. Noch ist er am Sortieren und Forschen durch die salesianische Literatur. Er ist für Tipps aus der salesianischen Welt dankbar. Wer also einen Hinweis für ihn hat, darf sich gerne an ihn wenden: E-mail: guenther@osfs.at

Licht: Die salesianische Zeitschrift LICHT beschäftigt sich im Jahr 2005 mit folgenden salesianischen Themen: „Entdecke die leise Freude“, „Tu deinem Leib etwas Gutes“, „Lass dich von Gott finden“, „Vertraue“, „Lasse los“ und „Fürchte dich nicht“. Außerdem arbeitet P. Herbert Winklehner OSFS, Chefredakteur der Zeitschrift, an einer Präsentation über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der salesiansichen Zeitschrift anlässlich ihres 100jährigen Bestehens im Jahre 2006.


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Deutsche Provinz

Salesianische Einzelexerzitien: Im Jahr 2005 finden die „Begleiteten Einzelexerzitien im Geist des hl. Franz von Sales“ im Heimsuchungskloster in Zangberg, Bayern, vom 3. – 10. Juli 2005 statt.
Nähere Informationen und Anmeldung bei P. Konrad Eßer OSFS, Haus Overbach, D - 52428 Jülich, e-Mail: P.Konrad.Esser@osfs.de oder unter www.kloster-zangberg.de

Geistliches Senfkorn Mülheim: P. Hans Werner Günther OSFS, der Leiter des „Geistlichen Senfkorns“ in Mülheim an der Ruhr, Nordrheinwestfalen, bietet immer wieder auch salesianische Themen an. Am 18. September 2004 fand etwa ein Einkehrtag zum Thema „Anregungen der Heiligen Benedikt und Franz von Sales für unser Leben heute“ statt. Aktuelle Informationen über das Angebot des „Geistliches Zentrums“ sind via Internet erhältlich unter: http://www.katholische-kirche-muelheim.de/senf.htm

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Niederländische Provinz

P. Dirk Koster OSFS hat anlässlich des 400-Jahr-Jubiläums der ersten Begegnung von Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal eine Broschüre mit dem Titel „De ontmoeting“ veröffentlicht. Darin schildert er die Beziehung zwischen den beiden Heiligen. Die Broschüre kann unter folgender Adresse angefordert werden: Redactie Salesiaans Contact, Ad van Laarhoven, Bordeslaan 146, NL-5223 MT ‘s-Hertogenbosch (advanlaarhoven@planet.nl)

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Schweizer Kommunität

Innehalten: Eine Broschüre mit dem Titel „Innehalten“ ist erschienen. Es geht dabei besonders um das Herzensgebet, das Franz von Sales so sehr empfiehlt. Die Broschüre wird in einer Auflage von 10.000 Exemplaren sowohl in der deutschen Provinz als auch in der Schweiz zur Verbreitung der salesiansichen Spiritualität genützt. Die Zusammenstellung der salesianischen Texte erfolgte durch Ivo Baeriswyl, die Fotos stammen von dessen Frau Alice Baeriswyl-Fahrni.

Webseite: Für das Jahr 2005 planen die Schweizer Oblaten eine eigenen Internetseite unter der Adresse www.osfs.ch. Auf dieser Homepage sollen alle Häuser der Sales-Oblaten in der Schweiz zu sehen sein, samt einer Beschreibung aller Tätigkeiten. Webmaster ist Ivo Baeriswyl.

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Italien

Die „Associazione Cultori di Storia Salesiana“ hat zu Beiträgen für deren internationalen Kongress im Jahre 2006 aufgerufen. Das Thema lautet „Salesianische Erziehung zwischen 1880 und 1922: Anspruch und Wirklichkeit bei unterschiedlichen Zeitumständen“. Der internationale Kongress findet in Mexico City vom 29. Januar – 4. Februar 2006 statt.

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Belgien

2004 hielt die „Associazione Cultori di Storia Salesiana” regionale Seminare ab.
Vom 30. Oktober bis 1. November trafen sich die europäischen Mitglieder in Groot-Bijgaarden zum Thema “Salesianische Geschichte in politisch schwierigen Zeiten”. Das Seminar fand unter der Leitung von Norbert Wolf, Professor für Kirchengeschichte in Benediktbeuern, statt. Die Mitglieder Ostasiens und Ozeaniens trafen sich in Hong Kong vom 4. – 6. Dezember zum Thema „Der Beginn der Salesianer in Ostasien und Ozeanien“ unter der Leitung von Nestor Impelido und Carlo Socol.

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Toledo-Detroit Provinz

Mehr als 200 Teilnehmer (soviel wie noch nie) verzeichnete die Joseph F. Power OSFS-Jahrestagung zur Spiritualität des hl. Franz von Sales und der hl. Johanna Franziska von Chantal in St. Louis, Missouri. Das Thema war „Begegnungen“. Ein lebendiger und begeisternder Bericht über die Tagung erschien von Schw. Suzanne Homeyer VHM in der Ausgabe Herbst 2004 der Zeitschrift Bondings. Schw. Suzanne hob vor allem den Vortrag des Presbyterianers Bernard Bangley hervor, der eine große Liebe und Bewunderung für Franz von Sales hegt. In derselben Ausgabe findet sich auch eine Rezension von Provinzial P. Dave Whalen über das Buch von Wendy M. Wright Heart Speaks to Heart: The Salesian Tradition (Das Herz spricht zum Herzen: Die salesianische Tradition). P. Whalen beschreibt das Buch als „Beispiel bester Wissenschaftlichkeit auf allen Ebenen und im gewissen Sinne als das salesianische Familienalbum“.

Im Oktober 2004 war das De Sales Resource and Ministries Center Gastgeber des Seminars Salesianischer Wissenschaftler, das von P. Joseph F. Chorpenning OSFS, dem ICSS Vorsitzenden, und von Dr. Wendy M. Wright von der Creighton Universität mit besonderer Unterstützung von Joanne Kinney, der Verwalterin des Centers, organisiert und geleitet wurde. Elf Beiträge wurden von den Teilnehmern vorgestellt und diskutiert. Die Autoren und ihre Themen waren folgende:
P. Alexander Pocetto, OSFS, “Freedom to Love: A Close Reading of Francis de Sales’s Letter of 14 October 1604 to Jane de Chantal” (Freiheit zur Liebe: Eine genaue Analyse des Briefes von Franz von Sales an Johanna von Chantal vom 14. Oktober 1604);
P. James Cryan, OSFS, “The Human Element in the Meditations sur l’Église” (Das humane Element in den Flugschriften über die Kirche);
P. Thomas Dailey, OSFS, “Eucharist and the Theopoetics of Encounter According to St. Francis de Sales” (Die Eucharistie und die Gottespoetik der Begegnung nach Franz von Sales);
Dr. Wendy Wright, “‘True and Public Knowledge’:The Political, Religious and Social Context of Jeanne de Chantal’s Testimony for the Canonization of François de Sales” (Wahres und öffentliches Wissen: Der politische, religiöse und soziale Hintergrund der Zeugenaussage von Johanna von Chantal zur Seligsprechung des hl. Franz von Sales);
P. John Crossin, OSFS, “Ecumenical Relationships and Dialogue Today: Insights from the Salesian Tradition” (Ökumenische Beziehungen und Dialog heute: Einsichten aus salesianischer Tradition);
Schw. Mary Paula McCarthy,VHM, “Extraordinary Encounters: Angélique Arnaud, Francis de Sales, and Jane de Chantal” (Besondere Begegnungen: Angélique Arnaud, Franz von Sales und Johanna von Chantal);
Dr. Roberta Brown, “Salesian Cartography of the Spirit” (Salesianische Landkarte des Geistes);
Br. Daniel Wisniewski, OSFS, “‘God has Given Me To You’: Divine Action in the Friendship of Francis de Sales and Jane de Chantal” (Gott hat mich Ihnen gegeben: Das göttliche Handeln in der Freundschaft zwischen Franz von Sales und Johanna von Chantal);
P. Joseph F. Chorpenning, “St. Joseph in the Spirituality of Teresa of Ávila and of Francis de Sales: Convergences and Divergences” (Der hl. Josef in der Spiritualität der Teresa von Àvila und Franz von Sales: Gemeinsamkeiten und Unterschiede);
P. Joseph Boenzi, SDB, “Doing Business in Souls: the Encounter between Dominic Savio and Don Bosco.”
(Das Geschäft mit den Seelen: Die Begegnung zwischen Dominik Savio und Don Bosco)
Einige dieser Beiträge werden unter anderem im ICSS Buch „Menschliche Begegnung in salesianischer Tradition“ erscheinen. Die Teilnehmer wurden auch über den neuesten Stand der Forschungsarbeit von Schw. Mada-Anne Gell VHM und Dr. Patricia Siegel informiert. Die nächste Tagung soll im Herbst 2006 zum Thema „Bilder, Vergleiche und Symbole in den Schriften des hl. Franz von Sales“ stattfinden.

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Wilmington-Philadelphia Provinz

Unsere Frau von der Erlösung

An einem strahlenden, warmen, sonnigen Tag im Oktober, dem Rosenkranzfest, wurde eine Sieben-Fuß hohe Bronzestatue „Unserer Frau von der Erlösung“, die von Ben Marcune geschaffen wurde, vom Bischof der Diözese Allentown, Edward Cullen, eingeweiht. Die Statue steht am höchsten Punkt der De Sales Universität und überblickt das gesamte Areal. Der Bildhauer bezeichnet seine wunderbare Arbeit als „Interpretation“ jener Statue aus dem 14. Jahrhundert, die als „Schwarze Madonna“ oder „Notre Dame de la Bonne Délivrance“ bekannt ist und eine entscheidende Rolle im Leben und in der Spiritualität des hl. Franz von Sales spielte, als er Student in Paris war. Nach Wochen inneren Kampfes um das Problem der Vorherbestimmung betete Franz von Sales vor der Schwarzen Madonna das „Gedenke o mildreichste Jungfrau Maria“ und wurde von seinem seelischen Kampf erlöst. Von diesem Augenblick an beschäftigte er sich mit der Liebe und dem Verlangen Gottes, der alle Menschen retten will, in dem er sie zur Liebe mit und für andere in die Kirche, der Gemeinschaft der Liebe, bestimmt. Diese Erfahrung war die Geburtsstunde für die optimistische und faszinierende Spiritualität des hl. Franz von Sales.
In seiner Predigt sagte Bischof Cullen: „Maria weiß durch ihr Leben, was Schwierigkeiten sind. Maria lehrt uns durch ihr Beispiel, wie wir damit umgehen sollen.“ Ben Marcune sprach von seiner Arbeit an der Statue als „spirituelle Reise“, die ihn tief beeindruckte. Er sagte: „Maria ist überall bei mir“. Der Enkel des Bildhauers diente als Modell für das Jesuskind auf Marias Arm. P. Bernard O’Connor, der Präsident der De Sales Universität, gab diese Arbeit in Auftrag und sah die Wichtigkeit dieser Statue in der Förderung der salesianischen/oblatischen Sendung der Universität und darin, den Studenten den hl. Franz von Sales als Vorbild der Marienverehrung zu vermitteln. Eine besonders schöne Gedenkbroschüre enthält einen Kommentar von P. Thomas Dailey OSFS, dem Leiter des Salesianischen Zentrums für Glaube und Kultur, und wurde zu diesem Anlass vom Zentrum veröffentlicht. Jene, die ein Exemplar davon haben möchten, mögen sich an Frau Nancy O’Keefe wenden: nancy.okeefe@desales.edu, oder 2775 Station Ave., Center Valley, PA 18034.

Salesianisches Zentrum für Glaube und Kultur (SCFS)

Das Salesianische Zentrum für Glauben und Kultur spielt ein immer größere Rolle bei der Pflege, Förderung und Vertiefung der oblatisch-salesianischen Sendung der De Sales Universität. Mit Hilfe einer Stiftung von fast zwei Millionen Dollar erhält das Zentrum nun auch die finanziellen Mittel, um sein mannigfaltiges Programm fortzusetzen, zu verstärken und auszudehnen.
Eine Fundgrube an englischen Texten aus den Schriften des hl. Franz von Sales und Johanna von Chantal befindet sich auf der Internetseite des SCFS. Hier nur ein Auszug: „Die so genannten Reformatoren haben gegen die Heilige Schrift, die erste Regel unseres Glaubens, verstoßen“ (aus den Kontroversen), „Satzungen der Academie Florimontagne“, „Aufforderung an die Kleriker zum Studium“, „Brief über die Predigt“. Diese und viele andere salesianische Quellen finden sich auf der Seite www4.desales.edu/SCFC/SalStudies2.htm#SFDS.
P. Dailey hielt einen Vortrag über die Salesianische Tradition für die Katholische Gesellschaft für Medizin in Philadelphia. Das Zentrum bietet in seinem Salesianischen Online-Programm fünf Kurse an. Ein neuer Kurs über die Eucharistie wird von P. Dailey zum „Jahr der Eucharistie“ angeboten, das von Papst Johannes Paul II. ausgerufen wurde. Eine vollständige Liste dieser Kurse findet sich unter www4.desales.edu/SCFC/SOL-enroll.htm.

De Sales Zentrum für Spiritualität (DSC)

P. Michael Murray OSFS, Leiter des DSC, fährt damit fort, neue und aufregende Programme zu entwickeln. Darunter stechen besonders folgende hervor:
(1) Das Herzensgebet. Diese Online-Quelle wird, wenn sie fertig gestellt ist, 26 Abschnitte aus dem Leben und der Passion Jesu Christi als Brennpunkte für Gebet und Meditation enthalten, gemäß der Betrachtungsmethode des hl. Franz von Sales. Diese Meditationen können sowohl zur persönlichen Betrachtung als auch für Gruppengespräche genutzt werden.
(2) Der 6. Band der sehr beliebten Faltblattserie „Salesianische Perspektiven“ ist nun erhältlich.
(3) Ein wöchentliches Gratis-E-Mail unter dem Titel „Spiritualitäts-Update“. Das E-Mail enthält einen Gedanken zur salesianischen Spiritualität so wie Neuigkeiten über die Programme und Veröffentlichungen des DSC.
Ein 12-Schritte-Programm und Franz von Sales wurde von P. Michael Donovan OSFS entwickelt. Es verbindet einige ausgewählte Aspekte aus den Schriften des hl. Franz von Sales und setzt diese in Beziehung zu einem 12-Schritte-Programm. Es enthält außerdem zusätzliche literarische Quellen und/oder stellt all jenen die salesianische Tradition vor, die bisher von Franz von Sales noch nichts wissen. All diese und andere Informationen befinden sich auf der Internetseite www.oblates.org/spirituality/.

Kurz notiert

* Im jungen und aktiven Alter von 86 Jahren veranstaltete P. John Harvey OSFS, dem in einem der früheren Ausgaben des ICSS-Rundbriefes ein eigener Artikel gewidmet war, einen Workshop für 90 Priester der Diözese Vancouver über die Geistliche Begleitung nach Franz von Sales. Er benutzte in seinen Vorträgen besonders die Philothea und entdeckte, dass einige seiner Zuhörer den hl. Franz von Sales sehr verehren.
* P. Robert McGilvray OSFS hat großzügig angeboten, seine Materialien, die er für seine Kurse über die Philothea zusammengestellt hat, besonders seine Videos, jenen zur Verfügung zu stellen, die Kurse über Franz von Sales in High Schools anbieten wollen. Er kann via E-Mail kontaktiert werden: arm0@desales.edu.
* Frau Margaret Kender schrieb einen Artikel über Br. Michael McGrath OSFS mit dem Titel „Die Heilige Kunst von Michael O’Neill McGrath“. Der Artikel erschien erstmals in der April 2001 Ausgabe der Zeitschrift St. Anthony Messenger und kann nun online eingesehen werden: www.americancatholic.org/Messenger/Apr2001/feature2.asp
* Bei einem Symposium an der Georgetown Universität vom 15.-16. Oktober 2004 zum Thema „Das Erbe der hl. Teresia von Àvila“ hielt P. Joseph F. Chorpenning OSFS einen Vortrag mit dem Titel „Der hl. Josef in der Spiritualität der Teresa von Àvila und Franz von Sales: Gemeinsamkeiten und Unterschiede“. Das Symposium fand anlässlich des 400. Jahrestages der Gründung des Teresianischen Karmels in Frankreich und in der Neuen Welt (Puebla, Mexiko) statt.

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Oblatinnen des hl. Franz von Sales

Neue Generaloberin: Nach dem unerwarteten Tod der Generaloberin der Oblatinnen des hl. Franz von Sales, Schwester Isabella Stiegler OSFS, im April 2004 haben die Schwestern bei ihrem Generalkapitel in Troyes im August 2004 eine neue Leiterin des Ordens gewählt. Es ist Schwester Françoise Bernadette Beuzelin OSFS. Sie ist Französin, arbeitete aber die letzten 34 Jahre in Südamerika, in Kolumbien und Ecuador, wo sie mit Leib und Seele, voll Schwung und Eifer als Missionarin tätig war. Zur Assistentin der Oberin wurde Schwester Agnes-Theresia Furian OSFS aus Linz gewählt. ICSS wünscht der neuen Generalleitung der Oblatinnen alles Gute und Gottes Segen für ihre verantwortungsvollen Aufgaben. Weitere Informationen über die Oblaten unter: http://schwestern.oblatinnen.at/

Brisson Übersetzung: Die Oblatinnen des hl. Franz von Sales, vor allem Schw. Agnes-Theresia Furian OSFS, haben im Mutterhaus in Troyes damit begonnen, die Millenium-Ausgabe der Werke von P. Louis Brisson ins Deutsche zu übersetzen. Diese kritische Ausgabe wurde im französischen Original von P. Roger Balducelli OSFS herausgegeben. P. Balducelli OSFS begleitet nun auch die deutsche Übersetzung mit seinem profunden Fachwissen.

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Schwestern der Heimsuchung

Schw. Mary Patricia Burns VHM, Archivarin der Heimsuchung in Annecy, schrieb einen Artikel für das ICSS-Buch zur Erinnerung an den 400. Jahrestag der ersten Begegnung von Franz und Johanna. Er trägt den Titel „Das Blühen einer Freundschaft“. Wir sind sehr gespannt auf diese Veröffentlichung, da Schw. Maria Patricia stets mit neuen Entdeckungen aufwartet und mit erfrischenden Sichtweisen über die beiden Heiligen. Für die Festschrift mit dem Titel Mélanges à Pierre Soudan, herausgegeben von der Académie Salésienne, zu Ehren ihres früheren Vorsitzenden, der vor drei Jahren gestorben ist, schrieb sie außerdem einen Artikel. Ihr Beitrag handelt von der Geschichte der Heimsuchung in Annecy im 19. Jahrhundert: „Les visitandines de la rue Royale“. Er beginnt mit der Wiederherstellung der Gemeinschaft im Jahre 1822 und endet mit der Übersiedelung in ihr gegenwärtiges Kloster im Jahre 1911.

Das Kloster der Heimsuchung in Minneapolis, Minnesota, hat ein wertvolles und schönes Buch zu ihrem 15-jährigen Bestandsjubiläum veröffentlicht. Das Kloster wurde von der Zweiten Föderation der Heimsuchung in Amerika genehmigt und gefördert. Das Kloster soll ein Beispiel für die salesianische Präsenz unter den Armen und Ausgegrenzten sein und „das Mysterium der Heimsuchung auf neue Weise“ zum Ausdruck bringen, wie es im Sendungsauftrag des Klosters heißt. Diese Gründung soll an die ursprüngliche Idee der Heimsuchung, wie sie von Franz von Sales erdacht wurde, anknüpfen. ICSS gratuliert den Heimsuchungsschwestern von Minneapolis ganz herzlich für ihre Risikobereitschaft und versichert ihnen das Gebet für den weiteren Erfolg in diesem Unternehmen.

Das Kloster der Heimsuchung von Zangberg, Bayern, besitzt seit kurzem eine eigene Internetseite unter der Adresse www.kloster-zangberg.de. Schw. Lioba, Oberin des Zangberger Klosters, wurde bei der Föderationstagung Anfang des Jahres 2005 zur Föderationspräsidentin gewählt.

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Neue Veröffentlichungen

DEUTSCH

Deutsche Ausgabe der Werke des hl. Franz von Sales auf CD-Rom (Eichstätt: Franz Sales Verlag 2004): Seit 1982 liegt die Deutsche Ausgabe der Werke des hl. Franz von Sales in 12 Bänden im Franz Sales Verlag in Eichstätt vor. Sie bildet seither im deutschen Sprachraum die Grundlage des Arbeitens mit Franz von Sales und der Forschung über die salesianische Spiritualität. Nun sind alle 12 Bände (über 4.000 Seiten) auf einer CD-Rom auch in digitalisierter Form erhältlich, die von P. Herbert Winklehner OSFS herausgegeben wurde. Text und Seitenlayout entsprechen genau den Buchausgaben, so dass wissenschaftliches Zitieren möglich ist. Ein Suchprogramm erleichtert das Suchen nach entsprechenden Zitaten. Die CD-Rom läuft auf allen PCs mit 486-Prozessor oder höher, Windows 9x/ NT/ 2000/ ME/ XP, CD-Rom-Laufwerk, min. 64 MB RAM. Eine besondere Hilfe für alle, die an Franz von Sales und sein Werk interessiert sind. Die Veröffentlichung dieser CD-Rom-Ausgabe wurde auch von ICSS gefördert. Mehr Informationen und Bestellung unter: www.franz-sales-verlag.de

Reinhold Schneider: Franz von Sales – Johanna Franziska von Chantal (Eichstätt: Franz Sales Verlag, 2004): Reinhold Schneider (1903-1958) zählt zu den bedeutendsten deutschen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. 1956 wurde ihm der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. In zwei Essays behandelte er das Leben des hl. Franz von Sales und der heiligen Johanna Franziska von Chantal. Anlässlich der ersten Begegnung der beiden Heiligen vor 400 Jahren wurden diese beiden Aufsätze in einem Buch veröffentlicht. Sie zeugen nicht nur von schriftstellerischer Qualität, sondern auch von sehr guten biografischen Kenntnissen. Mehr Informationen und Bestellung unter:
www.franz-sales-verlag.de

Franz Wehrl: Vertreibung und Neubeginn – Ein Beitrag zur Gründungsgeschichte der Kongregation der Oblaten des hl. Franz von Sales (Eichstätt: Franz Sales Verlag, 2004): Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Oblaten des hl. Franz von Sales aus Frankreich vertrieben und mussten neu beginnen. Franz Wehrl schildert nicht nur diese dramatischen Ereignisse, sondern zeigt auf, wie diese Vertreibung zur weltweiten Verbreitung des Ordens beitrug. Er würdigt in seinem Buch auch die für diesen Neubeginn wesentlichen Personen, die so genannte 2. Gründergeneration nach dem Gründer Louis Brisson. Die Veröffentlichung dieses Buches wurde von ICSS finanziell gefördert. Mehr Informationen und Bestellung unter:
www.franz-sales-verlag.de

Jahrbuch für salesianische Studien, Band 36 (Eichstätt: Franz Sales Verlag, 2005): P. Willem Spann OSFS aus der niederländischen Provinz ist der neue Schriftleiter des Jahrbuches für salesianische Studien, herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft für Salesianische Studien. Er legte nun seine erste Ausgabe vor, die unter anderem folgende Studien enthält:
P. Dirk Koster OSFS: Die Begegnung zwischen Franz von Sales und Johanna von Chantal;
P Franz Wehrl OSFS: Amitié Spirituelle. Eine Chronologie der Ereignisse des Jahres 1604/ 05;
P. Herbert Winklehner OSFS: Die Kunst, wesentlich zu leben. Sterben und Tod im Werk des heiligen Franz von Sales;
P. Anthony R. Ceresko OSFS: ... um sie dann zu belohnen. Die Eschatologie und die rechte innere Haltung
Weitere Informationen und Bestellung unter
www.franz-sales-verlag.de

Herbert Winklehner , Wer liebt, bleibt nicht im Tod. Mit Franz von Sales durch die Fastenzeit (Eichstätt: Franz Sales Verlag, 2005): Ein Zitat des hl. Franz von Sales, Impulse zum Nachdenken und ein Herzensgebet für jeden Tag der Fastenzeit. Ein idealer salesianischer Begleiter von Aschermittwoch bis Ostern zur täglichen Besinnung. Mehr Information und Bestellung unter:
www.franz-sales-verlag.de

Katharina Grabner-Hayden / Herbert Winklehner , Löschen. Roman (Eichstätt: Franz Sales Verlag, 2005): Zwei Menschen, eine Frau und ein Priester, begegnen einander am Grab der hl. Johanna Franziska von Chantal und Franz von Sales in der Kathedrale von Annecy. Es entwickelt sich aus dieser ersten zufälligen Begegnung eine tiefe Beziehung, die stark an die Freundschaft der beiden Heiligen erinnert. Ein Roman, der auf moderne Weise versucht, die Gedanken der beiden Heiligen in die heutige Zeit zu übersetzen. Mehr Information und Bestellung unter:
www.franz-sales-verlag.de

Heinz Gustafsson, Namibia, Bremen und Deutschland (Delmenhorst: Verlag Aschenbeck & Holstein, 2004): In diesem über 700 Seiten starken Buch wird akribisch genau die Geschichte Namibias und seine Beziehung zu Deutschland dargestellt: ein langer und auch steiniger Weg vom Kolonialherren zur Freundschaft. Interessant ist, dass dabei auch die Geschichte der Oblatinnen und Oblaten des hl. Franz von Sales und deren Missionsarbeit im Süden Namibias dargestellt wird. Vor allem werden die Friedensbemühungen im Hereroaufstand 1904 – also vor 100 Jahren - durch P. Johann Malinowski OSFS gewürdigt. Weitere Informationen unter www.gustafsson-books.de

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ENGLISCH

Joseph F. Chorpenning, OSFS, “‘Mother of Our Savior and Cooperator in Our Salvation’: Imitatio Mariae and the Biblical Mystery of the Visitation in St. Francis de Sales,” (Mutter unseres Erlösers und Miterlöserin: Die Nachfolge Mariens und das Biblische Geheimnis der Heimsuchung bei Franz von Sales) Marian Studies, 53 (2002): 63-85.

Alexander T. Pocetto, “Rabelais, Francis de Sales and the Abbaye de Thélème,” Indian Journal of Spirituality, 17 ( Sept. 2004): 211-22.

“The Wonder of ‘Simple Faith’: St. Francis de Sales on the Incarnation,” (Das Wunder des Einfachen Glaubens: Der hl.
Franz von Sales über die Menschwerdung) The Word Among Us, 24, no. 1 (Advent 2004): 52-56. Der Artikel enthält einen Auszug aus der Weihnachtspredigt des hl. Franz von Sales aus dem Jahre 1613.

Einige kürzlich erschienene Bücher, die den modernen Katholizismus und die protestantische Reformation untersuchen sind von salesianischem Interesse:
Hughes Oliphant Old, The Reading and Preaching of the Scriptures in the Worship of the Christian Church, Vol. 4: The Age of the Reformation (Die Lesung und die Predigt der Heiligen Schrift in der Verehrung der christlichen Kirche) (Grand Rapids: Eerdmans, 2002), 231-47. Dieser Beitrag enthält einige recht informative Gedanken über den „Brief über die Predigt“ des hl. Franz von Sales an André Frémyot sowie über die Geistlichen Gespräche, die als Ansprachen untersucht werden.
Barbara B. Diefendorf, From Penitence to Charity: Pious Women and the Catholic Reformation in Paris (Von der Buße zur Liebe: Fromme Frauen und die katholische Reform in Paris) (New York: Oxford University Press, 2004). Hier wird die Rolle des hl. Franz von Sales in der Erneuerung des Katholizismus in Paris dargestellt, außerdem eine wichtige Erörterung über den Orden der Heimsuchung (174-83).
Diarmaid MacCulloch, The Reformation (New York: Viking, 2004), 460-65. Eine positive, wenn auch nicht immer ganz tatsachengetreue Würdigung des hl. Franz von Sales.

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FRANZÖSISCH

Viviane Mellinghoff-Bourgerie, “François de Sales au XVIIe siècle: entre rayonnement spirituel et autorité canonisée,” (Franz von Sales im 17.
Jahrhundert: Zwischen der Ausbreitung seiner Spiritualität und seiner Heiligsprechung) in Transversalités: Revue de l’Institut Catolique de Paris, 91 (2004): 151-84.

Hélène Bordes, “La Condescendance chez François de Sales,” in Mélanges de Poétique et d’histoire littéraire du XVIe siècle offerts à Louis Terreaux (Paris : Honoré Champion, 1994).

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ITALIENISCH

Luigi Nuovo, Francesco di Sales – il fascino della santità (Rom: Città Nuova Editrice 2002): Luigi Nuovo ist in Italien bekannt für seine lebendigen und auch spirituell fundierten Biografien über verschiedene Heilige der Kirchengeschichte.
Seine Lebensbeschreibung über den hl. Franz von Sales wird diesem Ruf gerecht. Nähere Informationen unter http://www.cittanuova.it

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SONSTIGES

Avery Dulles, SJ, “Catholics in the World of Mass Media,” (Katholiken in der Welt der Massenmedien) Fellowship of Catholic Scholars Quarterly, 22 (Summer 1999): 15-21.
Am Ende dieses Vortrages, der vor dem salesianischen Verein an der Xavier Universität von Cincinnati, Ohio, gehalten wurde, meinte Kardinal Dulles: “Lassen sie mich mit einem Wort unseres Patrons schließen … Vertrieben aus seiner Diözese durch die Feindseligkeit der Calvinisten, lehnte er den Gebrauch von Gewalt ab. Ideen, so meinte er, können nicht mit Waffengewalt erobert werden. In einem Zeitalter der Polemik schlug er vor, die Herzen durch die Liebe zu gewinnen. „Durch Liebe“ so schrieb er, „müssen die Mauern Genfs erschüttert werden, durch Liebe muss der Einbruch erreicht werden, durch Liebe muss Genf zurück gewonnen werden … Der Liebe muss alles weichen. Stark wie der Tod ist die Liebe; dem Liebenden ist nichts zu schwierig“ (DASal 11,387.388). Hierauf schlug der Kardinal diese Einstellung als wirksamen Weg vor, wie wir als Kirche auf die Feindseligkeiten der Massenmedien reagieren sollten: „An den Stellen, wo wir Widerstand gegen das Wort Gottes entdecken, werden unsere größten Anstrengungen nichts nützen, außer wir verlassen uns auf die Liebe und das Gebet. Mit diesen Waffen werden wir es immer wieder erleben, wie die Mauern der Feindseligkeit ebenso wie bei Josua einstürzen, als er die Mauern Jerichos mit dem Schall seiner Trompeten zum Einsturz brachte.“

Frank DeSiano, CSP, und Kenneth Boyack, CSP, Creating the Evangelizing Parish (Die Pfarrgemeinde der Evangelisierung schaffen) (New York: Paulist Press, 2003). Im einleitenden Absatz des 5. Kapitels mit dem Titel „Eine Spiritualität für den katholischen Evangelisierer“ wird die Sicht der Spiritualität zitiert, wie sie von Franz von Sales in seiner Philothea zum Ausdruck gebracht wird. Die Autoren merken an, dass es ihr Ziel sei, eine Spiritualität der Evangelisierung in den Pfarrgemeinden zu entwickeln, die den Ausfürhungen des Heiligen Franz von Sales folgt.

Les Congrégations religieuses et la société française d’un siècle à l’autre, Actes du Colloque des 17-18 octobre 2003, Maison de la Chimie, Paris (Paris : Éditions Don Bosco, 2004). Eine Anzahl dieser Beiträge erzählen eine ähnliche Geschichte wie die der Oblaten und Oblatinnen des hl. Franz von Sales in der Zeit des Antiklerikalismus in Frankreich. Dieses Buch wie auch andere Veröffentlichungen zur salesianischen Pädagogik sind im französischen Don Bosco Verlag erhältlich: www.editions-don-bosco.com

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Geplante Veröffentlichungen

Peter Johann, Frohe Weltliebe – Mystische Anthropologie. Eine phänomenologische Reflexion über Franz von Sales. Peter Johann, ein ehemaliger Sales-Oblate der deutschen Provinz, befasste sich ausführlich mit der Mystik der Abhandlung der Gottesliebe und übersetzt diese für eine frohe Weltliebe. Der Franz Sales Verlag überprüft derzeit das noch unveröffentlichte Manuskript.

Adrien Gambart’s Emblem Book (1664): The Life of St. Francis de Sales in Symbols, eine Faksimile-Ausgabe mit einer Studie von Elisabeth Stopp, herausgegeben von Terence O’Reilly, mit einer Einführung von Agnès Guiderdoni-Bruslé. Dieses Buch soll 2005 von Saint Joseph’s University Press in Philadelphia veröffentlicht werden.

ICSS hat P. Anthony Ceresko OSFS einen Zuschuss für seine Veröffentlichung einer Sammlung von neun Artikeln über Franz von Sales und die Bibel bewilligt. Dieses Buch soll 2005 bei S.F.S.-Publications des Institutes für Spiritualität in Bangalore, Indien, erscheinen.

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2005: SALESIANISCHER KALENDER
der Oblaten des hl. Franz von Sales

10. Januar: Gedenktag der hl. Léonie Franziska Salesia Aviat, Mitgründerin der Oblatinnen des hl. Franz von Sales
24. Januar: Fest des hl. Franz von Sales, Erster Patron der Kongregation
2. Februar: Todestag von P. Louis Brisson (1908)
3. Juni: Herz Jesu Fest
2. Juli: Gedenktag der Heimsuchung Mariens
12. Oktober: Tag der Gründer
16. Oktober: Gedenktag der hl. Margareta Maria Alacoque
21. November: Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem
12. Dezember: Gedenktag der hl. Johanna Franziska von Chantal, Zweite Patronin der Kongregation


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Der ICSS Rundbrief wurde 1997 gegründet und wird zwei Mal jährlich von der Internationalen Kommission für salesianische Studien (ICSS) der Oblaten des hl. Franz von Sales (Joseph F. Chorpenning, Vorsitzender; Dirk Koster OSFS, Herbert Winklehner OSFS) veröffentlicht. Sein vorrangiges Ziel ist die weltweite Verbreitung von Informationen, die mit salesianischen Themen aller Art (Franz von Sales, Johanna Franziska von Chantal, Alois Brisson - Gründer der Oblaten des hl. Franz von Sales, Oblaten des hl. Franz von Sales, Oblatinnen des hl. Franz von Sales, Heimsuchungsschwestern, Laienvereinigungen und andere religiöse Gemeinschaften, die Mitglieder der salesianischen Familie sind) zu tun haben.

Herausgeber: Joseph F. Chorpenning OSFS (Saint Joseph’s University Press, 5600 City Avenue, Philadelphia, PA 19131 - 1395, USA; E-Mail: jchorpen@sju.edu). Redaktion: Alexander T. Pocetto, OSFS. Nachrichten für künftige Ausgaben sollen an P. Pocetto via E-Mail gesandt werden (alexander.pocetto@desales.edu), Fax (001/610/282-2059), oder mit normaler Post (De Sales University, 2755 Stations Avenue, Center Valley, PA 18034-9568, USA).

Satz, Layout und Druck: Printing Office Saint Joseph’s University Press, 5600 City Avenue, Philadelphia, PA 19131-1395, USA.

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5600 CITY AVENUE
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